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Die UBM ist ein Immobilienentwickler europäischen Formats mit Sitz in Wien. Das Unternehmen notiert seit 1873 an der Wiener Börse und verfügt über eine solide Erfolgsgeschichte. Priorität liegt dabei auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro sowie auf den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen.

26.01.2006

 

Abriss des alten Stadions und Freimachung des Baufeldes laufen trotz extremer Minustemperaturen weiter.
Die "Neue Mitte Lehen" wird konkret! Bis März 2008 wird UBM gemeinsam mit der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft "Die Salzburg" nach den Plänen von Gerhard Sailer und Heinz Lang vom Architekturbüro „Halle 1“ auf dem rund 2 Hektar großen Areal des ehemaligen Austria-Salzburg-Stadions ein neues Stadtteil-Zentrum errichten.


Das Stadion wurde bereits von allen Ver- und Entsorgungsleitungen abgetrennt, auch die in der Osttribüne untergebrachte Transformatorstation ist bereits demontiert und an anderer Stelle als Provisorium zur Versorgung der späteren Baustelle wiedererrichtet. Trotz extremer Minustemperaturen wird bereits an der Freimachung des Baugrundes gearbeitet. Um eine Beeinträchtigung der Anrainer zu vermeiden, wird der Abbruch in den Wintermonaten durchgezogen. Für den Fall, dass es aber doch Probleme geben sollte, richtet UBM für die Anrainer unter 0800/201069 eine Anrainer-Hotline ein. Die Arbeiten schreiten erfreulich rasch voran - wenn sich die Wetterlage nicht noch mehr verschlechtert, sollte der Abbruch der beiden Tribünen Anfang März 2006 abgeschlossen sein. Danach beginnt der sehr schwierige Abbau der über 50 Meter hohen Flutlichtmasten. Sie werden mit Spezialkran segmentweise abgeschnitten.


Die gewonnen Baurestmassen werden nicht deponiert, sondern in einer mobilen Brechanlage größtenteils recycelt. Betonabbruch ist ein Sekundärrohstoff, der anstelle von Schotter oder anderen Gesteinen hauptsächlich beim Kanal- und Straßenbau Verwendung findet. Auch der Armierungsstahl - pro Kubikmeter Beton wurden 200 kg verbaut - wird wiederverwertet. Durch das Recyceln der Baurestmassen werden die natürlichen Ressourcen geschont, auch die Verkehrsbelastung fällt wegen der kürzeren Transportwege zu anderen Baustellen geringer aus. Die Wiederaufbereitungsarbeiten werden bis Ende März 2006 abgeschlossen sein.


Parallel zum Abriss werden derzeit die erforderlichen Behördengenehmigungspläne, wie Bebauungs- und Einreichplan, erstellt und mit den zuständigen Stellen des Magistrates abgestimmt. Die Bewilligung sollte bis Ende Juni 2006 vorliegen, sodass noch im August 2006 mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden kann. Für die "Neue Mitte Lehen" ist eine Bauzeit von 18 Monaten angesetzt, das heißt, dass die Gebäude voraussichtlich im März 2008 in Betrieb genommen werden können. Die Wiederherstellung der Außenflächen, inklusive der Parkanlage auf dem ehemaligen Spielfeld und des Grünmarktes im Bereich des Bauteiles West an der Schuhmacherstraße, sollte dann bis Juni 2008 abgeschlossen sein.



Das 2003 aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene Bauvorhaben transformiert das alte Lehener Stadion, behält aber wesentliche Gestaltungsmerkmale bei. Das Spielfeld, die große leere grüne Fläche, wird als essentielle Mitte bewahrt und als öffentlicher Park mit englischem Rasen der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Anstelle der Osttribüne errichtet die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft "Die Salzburg" 32 Mietwohnungen sowie einen Veranstaltungssaal und ein Seniorenzentrum mit zusammengerechnet 3.728 m². Auf dem gegenüberliegenden, 5.400 m² großen Grundstücksteil der UBM entsteht anstelle der Westtribüne ein multifunktionales Gebäude mit 12.000 m² Nutzfläche. Die auf UBM entfallenden Investitionskosten, inklusive Grundstückserwerb, belaufen sich auf 20,0 Mio. Euro, auf "Die Salzburg" entfallen 9,8 Mio. Euro.



Kernstück des Hauptgebäudes an der Schuhmacherstraße wird die Stadtbibliothek. Als weitere Nutzungen sind Geschäfte, Gastronomie sowie Büro- und Dienstleistungsflächen vorgesehen. Entsprechend der Funktion als Stadtteil-Zentrum kommt den Kommunikationsflächen große Bedeutung zu. Ein weit ausladender Dachkörper bedeckt einen großzügigen Vorplatz zum Interspar hin, auf dem später Marktstände entstehen könnten. Als wesentliches Gestaltungselement entsteht in 32 Meter Höhe eine ins ehemalige Spielfeld hineinragende Sky-Bar. Sie wird vom Bibliotheks- und Geschäftsgebäude über einen Lift und eine Treppe erschlossen. Der schwebend wirkende Bauteil wird nicht nur eine hervorragende Aussicht bieten, sondern auch das bestimmende Zeichen der "Neuen Mitte Lehen" darstellen. Eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen ergänzt das Angebot.

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