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Unsere Tochtergesellschaften

Die UBM ist ein Immobilienentwickler europäischen Formats mit Sitz in Wien. Das Unternehmen notiert seit 1873 an der Wiener Börse und verfügt über eine solide Erfolgsgeschichte. Priorität liegt dabei auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro sowie auf den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen.

03.05.2006


UBM Realitätenentwicklung AG entwickelt, vermietet und verkauft Immobilien in ganz Europa mit Schwerpunkt auf die Länder in Zentral- und Osteuropa. Auch als Bauträger und Generalunternehmer ist die Gesellschaft Partner institutioneller Investoren, die für ihre Immobilienaktivitäten die Vorzüge eines einzigen Ansprechpartners für unterschiedliche Aufgaben und Regionen schätzen. Die oft sehr starken projektspezifischen Schwankungen des Hauptgeschäftsfeldes Immobilienentwicklung versucht UBM mit den Einnahmen aus der Vermietung des Immobilienvermögens auszugleichen. Mit dem über Jahrzehnte aufgebauten Portfolio werden aber nicht nur Mieterträge generiert, es ermöglicht den optimalen Verwertungszeitpunkt für Liegenschaften zu wählen. UBM verfügt über Immobilien mit einer Grundstücksfläche von über 1,3 Mio. m² in Europa.


Infolge der bereits angesprochenen im Projektgeschäft unvermeidbaren Schwankungen ging im Geschäftsjahr 2005 der Umsatz von 135,9 Mio. Euro um 19,8 % auf 109,0 Mio. Euro zurück. Wie die Ertragsrechnung zeigt, kann aber daraus nicht auf eine Verschlechterung des Geschäftsganges geschlossen werden. Ursachen für das Absinken der Jahresbauleistung sind die im Jahr 2004 erfolgte Abrechnung des Großprojektes „Dream Castle“ Hotel im Eurodisney Resort Paris und eine Reduktion der Immobilienverkäufe, der Anstieg des Inlandsumsatzes von 28,8 % auf 42 % resultiert aus dem Verkauf des „Atriummarkt Alt Erlaa“ im 23. Wiener Gemeindebezirk.


Das EBIT verbesserte sich von 10,2 Mio. Euro um 38,2 % auf 14,1 Mio. Euro. Das EBT stieg 2005 von 9,3 Mio. Euro um 6,5 % auf 9,9 Mio. Euro. Das Beteiligungsergebnis des Jahres 2005 ist durch die Abwertung einer Ausleihung an eine Projektgesellschaft geringer als im Vorjahr. Der Steueraufwand des Berichtsjahres beträgt 1,5 Mio. Euro gegenüber einem Wert von -0,2 Mio. Euro im Vorjahr. Diese Veränderung ist einerseits durch die Übernahme der steuerlichen Ergebnisse mehrerer Tochtergesellschaften und andererseits durch den Wegfall steuerfreier Beteiligungsverkäufe entstanden. Nach Abzug des Ergebnisanteils fremder Gesellschafter beläuft sich das Konzernergebnis 2005 auf 8,5 Mio. Euro nach 9,4 Mio. Euro im Vorjahr, das Ergebnis je Aktie geht dadurch um 9,7 % von 3,1 Euro auf 2,8 Euro zurück.


Auch bei der Dividendenpolitik wird Kontinuität groß geschrieben. Bereits in den vergangen Jahren hat UBM die Ausschüttung in vorsichtigen Schritten der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft angepasst. Für 2005 soll die Dividende von 0,88 Euro auf 0,9 Euro angehoben werden.
Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns erhöhte sich 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 35,8 % auf 381,3 Mio. Euro. Die deutliche Erhöhung ist auf intensive Investitionstätigkeit und auf die Erweiterung des Konsolidierungskreises zurückzuführen. Das Eigenkapital wuchs um 3,1 Mio. Euro und beträgt zum Bilanzstichtag 90,1 Mio. Euro. Aufgrund der Ausweitung der Bilanzsumme verringert sich jedoch die Eigenkapitalquote auf 23,6 %.


Das Investitionsvolumen des abgelaufenen Geschäftsjahres ist mit 38,7 Mio. Euro um 4,0 Mio. Euro größer als 2004. Den Schwerpunkt bildete das Projekt Andel City, wo ein zweites Bürogebäude und eine Wohnhausanlage fertig gestellt werden konnten. Neben der Fertigstellung dieser Bauabschnitte schritt der weitere Ausbau des Projektes zügig voran, sodass im Jahr 2007 dieses Vorzeigeprojekt des UBM-Konzerns endgültig erfolgreich abgeschlossen werden kann. Darüber hinaus hat UBM in Lipno ein Grundstück für die Errichtung einer Freizeitanlage erworben. In Österreich wurde das Bürogebäude A in der Brehmstraße fertig gestellt und an den Nutzer voll vermietet übergeben. In Polen konnte die Revitalisierung des Bürogebäudes Griffin House in Rekordzeit abgeschlossen und ein Grundstück bei Warschau für die Errichtung einer Wohnhausanlage erworben werden.

In Deutschland ist der Bau zweier Wohnhausanlagen in München im Gange, in der Slowakei wurden nach dem erfolgreichen Verkauf einer Teilfläche des Logistikparks Senec die Grundlagen für einen weiteren positiven Marktauftritt geschaffen. Darüber hinaus hat UBM in Österreich in Brunn am Gebirge, Schwechat und Graz Immobilien mit hohem Potential erworben.
Im laufenden Geschäftsjahr 2006 wird der größte Teil der Bauleistung auf die Tschechische Republik, Polen und Deutschland entfallen. Sofern es zu keinen größeren Immobilientransaktionen im Inland kommt, sollen voraussichtlich wiederum mehr als zwei Drittel des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet werden. Nach ersten Erfolgen in Polen und Tschechien wird UBM den Bau gut ausgestatteter Wohneinheiten in Zentral- und Osteuropa forcieren. In den Zukunftsmärkten ist vor allem dieses Segment unterbedient.

Dank der guten Wirtschaftsentwicklung in den meisten östlichen Nachbarstaaten ergibt sich hier langfristig ein sehr großes Potential. In den klassischen Geschäftsfeldern Hotel, Büro und Gewerbeimmobilien konnte UBM Anfang des Jahres die Revitalisierung des historischen Bürogebäudes Griffin House im Zentrum von Warschau abschließen. In Krakau wird UBM noch in diesem Monat mit dem Bau eines zweiten Hotels beginnen.


Die im Jahr 2004 zur Steigerung der Attraktivität erfolgte Zusammenlegung von Stamm- und Vorzugsaktien sowie die Splittung haben voll gegriffen. Im Verlauf des Vorjahres verbuchte UBM einen beeindruckenden Kursgewinn von 48,9 %, der Handelsumsatz stieg 2005 sogar um fast 60 %.

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