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Unsere Tochtergesellschaften

Die UBM ist ein Immobilienentwickler europäischen Formats mit Sitz in Wien. Das Unternehmen notiert seit 1873 an der Wiener Börse und verfügt über eine solide Erfolgsgeschichte. Priorität liegt dabei auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro sowie auf den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen.

20.03.2007

 

UBM Realitätenentwicklung AG entwickelt, vermietet und verkauft Immobilien in ganz Europa mit Schwerpunkt auf die Länder in Zentral- und Osteuropa. Auch als Bauträger und Generalunternehmer ist die Gesellschaft Partner institutioneller Investoren, die für ihre Immobilienaktivitäten die Vorzüge eines einzigen Ansprechpartners für unterschiedliche Aufgaben und Regionen schätzen. Die oft sehr starken projektspezifischen Schwankungen des Hauptgeschäftsfeldes Immobilienentwicklung gleicht UBM mit den Einnahmen aus der Vermietung des Immobilienvermögens aus. Mit dem über Jahrzehnte aufgebauten Portfolio werden aber nicht nur Mieterträge generiert, es ermöglicht den optimalen Verwertungszeitpunkt für Liegenschaften zu wählen. Zum Bilanzstichtag verfügte UBM über Immobilien mit einer Grundstücksfläche von mehr als 1,8 Mio. m² (2005: 1,3 Mio. m²) in Europa.
Seit Anfang der 90er Jahre verfolgt die Gesellschaft einen grundsoliden Wachstumskurs. Nahezu jedes Jahr steigen Umsatz und Gewinn - so auch 2006! Die Jahresbauleistung der UBM-Gruppe explodierte im Vorjahr um 70,4 % auf 185,7 Mio. Euro. Das stellt einen neuen Rekordwert in der 134jährigen Unternehmensgeschichte dar. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verbesserte sich um 31,9 % auf 18,6 Mio., das EBT (Ergebnis vor Ertragssteuern) stieg um 13,2 % auf 11,2 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss verbesserte sich unterproportional um nur 1,2 % auf 8,6 Mio. Euro, da die hervorragende Gewinnsituation für Vorsorgen genutzt wurde. Infolge großzügiger Dotierung der Rücklagen, wuchs das Eigenkapital daher um 11,9 Mio. Euro oder 13,2 % auf 102,0 Mio. Euro.
Auch was die Dividende betrifft, gilt kontinuierliches Wachstum. Bereits in den vergangenen Jahren hat UBM die Ausschüttung in vorsichtigen Schritten immer wieder an die gute wirtschaftliche Situation angepasst. Für 2006 soll die Dividende von 0,9 Euro auf 1,0 Euro angehoben werden. Die Pay-out-Ratio errechnet sich nun mit 36 % nach 31,8 % im Jahr 2005. Die Bilanzsumme der Gesellschaft weitete sich 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 15 % auf 438,3 Mio. Euro aus, nicht zuletzt infolge sehr umfangreicher Investitionstätigkeit. Dank des 13,2prozentigen Eigenkapitalzuwachses blieb die Eigenmittelquote mit 23,3 % (2005: 23,6 %) nahezu unverändert. Im Sinne der konsequenten Wachstumspolitik kletterten auch die Investitionen auf einen neuen Höchststand. Das Investitionsvolumen stieg um 93,5 % auf 74,9 Mio. Euro.
Schwerpunkt bildete das Prager Stadtentwicklungsprojekt Andel City, wo noch in diesem Jahr die letzten Bauabschnitte abgeschlossen werden. Mit Grundstücksakquisitionen in Krakau, Warschau, München, der Schweiz und Kroatien wurden gleichzeitig solide Voraussetzungen für zukünftige Immobilienentwicklungen geschaffen. Neben Büro, Hotel und Logistik setzt UBM verstärkt auf den Bau gut ausgestatteter Wohneinheiten. In den Zukunftsmärkten in Zentral- und Osteuropa ist vor allem dieses Segment unterbedient. In Summe beliefen sich die Grundstücks- und Immobilieninvestitionen auf 47,1 Mio. Euro, für Sachanlagen auf 25,5 Mio. Euro und für Finanzanlagen auf 2,3 Mio. Euro.
2006 war von gewichtigen Umschichtungen im Portefeuille gekennzeichnet. Das abgelaufene Geschäftsjahr war nicht nur das Jahr mit dem bisher größten Investitionsvolumen, sondern auch ein Jahr der Realisierung. Viele der lange geplanten, entwickelten und betreuten Projekte konnten sehr erfolgreich verkauft werden. Das Einkaufs- und Kinocenter „Velky Spalicek“ in Brünn, das Bürohaus „Darex“ und das Hotel „Angelo“ in Prag stellen die wichtigsten Auslandstransaktionen dar. Im Inland wechselten der Atriummarkt Alt Erlaa mit 20.200 m² vermietbarer Fläche und der Bauteil A des Bürogebäudes Brehmstraße mit 13.880 m² an Investmentfonds.
Die weitere Festigung des UBM-Konzerns in den Heimmärkten ist das deklarierte Ziel der UBM im laufenden Geschäftsjahr. 2007 wird, ebenso wie 2006, der größte Teil der Bauleistung auf die Tschechische Republik, Polen und Deutschland entfallen.
Neben den neuen Märkten Schweiz, Kroatien und Ukraine werden Bulgarien und Rumänien, wo UBM seit 2005 bzw. 2006 mit eigenen Tochtergesellschaften vor Ort vertreten ist, zusätzliche Bedeutung gewinnen. Noch 2007 wird die geografische Diversifizierung mit einem Einstieg in der russischen Föderation fortgesetzt. Gemeinsam mit einem Partner, soll nahe dem internationalen Flughafen ein Business-Center errichtet werden. Auf einem 6 ha großen Grundstück in 500 m Entfernung zum Terminal sollen in der 1. Bauphase ein Top-Hotel mit 300 Zimmern und 2 Bürohäuser mit 18.000 m² und 21.000 m² BGF errichtet werden. Im Endausbau kommen noch 3 Bürohäuser und ein Parkhaus hinzu. Der Masterplan für das "Pulkovo-Businesscenter" wurde bereits von der St. Petersburger Stadtverwaltung genehmigt. Jetzt beginnt die Detailplanung (russ. Projekt), die Baugenehmigung (russ. Verordnung) sollte im Herbst eintreffen.

Auch aufgrund der sehr erfreulichen Transaktion zu Jahresbeginn, das Bürohochhaus floridotower wurde an einen deutschen Fonds verkauft, kann für das Geschäftsjahr 2007 ein Umsatz von über 200 Mio. Euro prognostiziert werden. Der positive Ergebnisverlauf und damit auch die Dividendenpolitik der Vorjahre sollten damit Fortsetzung finden.

 

 

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