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Die UBM ist ein Immobilienentwickler europäischen Formats mit Sitz in Wien. Das Unternehmen notiert seit 1873 an der Wiener Börse und verfügt über eine solide Erfolgsgeschichte. Priorität liegt dabei auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro sowie auf den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen.

28.08.2008

 

Trotz schwierig gewordener Rahmenbedingungen konnte die an der Wiener Börse im Segment „Standard Market Auction“ notierte UBM Realitätenentwicklung AG auch im 1. Halbjahr 2008 ihre positive Entwicklung weiter fortsetzen. Der Rückgang der Jahresbauleistung von 150,7 Mio. Euro um 3% auf 146,1 Mio. Euro muss im Umfeld der Subprime-Krise als großer Erfolg gewertet werden. Obwohl die Immobilienverkäufe des 1. Halbjahres 2008 volumenmäßig deutlich unter dem Vorjahr lagen, konnte der Gewinn neuerlich gesteigert werden. Auch die in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns ausgewiesenen Umsatzerlöse verbesserten sich um 13,4 % von 77,5 Mio. Euro auf 87,9 Mio. Euro.
Im Zeitraum von 1.1.2008 bis 30.6.2008 verbesserte sich das Betriebsergebnis (EBIT) des UBM-Konzerns gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 54,2 % von 13,1 Mio. Euro auf 20,2 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) stieg um 2,9 % von 6,9 Mio. Euro auf 7,1 Mio. Euro. Das Periodenergebnis wird mit 7,8 Mio. Euro ausgewiesen, was gegenüber dem 1. Halbjahr 2007 mit 6,1 Mio. Euro sogar einen Anstieg um 27,9 % darstellt. Die Subprime-Krise hat also in den Büchern von UBM bisher keinen Niederschlag gefunden. Die ausgewiesenen Gewinne sind sämtlich cash-flow unterlegt, beruhen also auf Ein¬nahmen aus Ver¬walt¬ung, Entwicklung, Ver¬mietung oder Verkauf. Auf¬wert¬ungen der Immobilien wurden zum Halbjahresultimo nicht vorgenommen.
Zum hervorragenden Ergebnis im 1. Halbjahr 2008 haben neben den Bauleistungen die Verkäufe des Bürohauses Váci utca in Budapest, von 50 % des Hotel andel’s in Krakau, eines Teils der Prager Andel City sowie von Eigentumswohnungen in München und Prag beigetragen. Bei allen Verkäufen konnten deutlich über den Buchwerten liegende Erlöse erzielt werden. Der Umfang des UBM-eigenen Portefeuilles hat sich aber im Zuge von Zukäufen und Fertigstellungen nahezu nicht verändert. Zum 30.6.2008 hielt UBM unverändert zum 31.12.2007 Grundstücke im Ausmaß von rund 1,7 Mio. m² und Immobilien mit einer Nutzfläche von 320.000 m² (31.12.2007: 317.000 m²).
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden die Investitionen von 26,9 Mio. Euro um 24,2 % auf 33,4 Mio. Euro hochgefahren. Schwerpunkte waren der multifunktionale Komplex „Neue Mitte Lehen“ in Salzburg, die Hotelprojekte in Linz, Pilsen und Berlin sowie die Fertigstellung des Hotel Angelo in München.
UBM entwickelt, vermietet und verkauft Immo¬bilien in ganz Europa mit Schwerpunkt auf die Länder in Zentral- und Ost¬europa. Die im Mehrheitseigentum von Porr (41 %), CA Immo International (25 %) und des Warimpex-Managements (14 %) stehende Gesellschaft verfügt über Niederlassungen in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn.
Wie die Halbjahresbilanz zeigt, hat die Streuung des Engagements auf unterschiedliche europäische Märkte und Sektoren das Risiko minimiert. Dank unterschiedlicher Positionen in der Wertschöpfungskette, wie Projektentwickler, Investor oder Dienstleister, konnte flexibel auf Veränderungen des Marktes reagiert werden.
Mit Ausnahme von Österreich war in allen UBM-Heimmärkten im 1. Halbjahr 2008 ein deutlicher Rückgang des Investmentumsatzes zu bemerken. Der Flächen¬umsatz (Neuvermietung) blieb aber nahezu konstant. Diese divergierende Entwicklung ist dahingehend zu verstehen, dass die Flächennachfrage, die Basis des Immobiliengeschäftes, nach wie vor fast unverändert gegeben ist. Fonds und Institutionelle warten aber mit Zukäufen ab. Das begründet sich einerseits in einer schwieriger und teurer gewordenen Finanzierung und andererseits in der Hoffnung vielleicht doch noch zu günstigen Preisen in den Markt zu kommen. In Österreich war vom prognostizierten Immobilien-Crash so gut wie keine Spur. Die Vermietungsleistung war konstant, der Investmentumsatz ging laut dem Büromarktbericht von CBRE im 1. Halbjahr 2008 lediglich um 7 % zurück.
Der UBM-Vorstand ist trotz allem zuversichtlich und erwartet für 2008 ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Vorjahr. Ein Risiko stellt aber die Entwicklung der Inflation dar. Durch die zunehmende Geldentwertung sind Zinserhöhungen zu erwarten. Daraus können unter Umständen für UBM höhere Finanzierungskosten, also eine Verschlechterung des Finanzergebnisses, resultieren. Ungewiss ist auch der weitere Verlauf der Subprime-Krise. Durch die sich ergebende Kapitalknappheit ist bei Banken eine Tendenz zur Reduktion des Finanzierungsvolumens zu erkennen, was naturgemäß dem Immobiliengeschäft nicht förderlich ist. So kann es eventuell zu einer leichten Verringerung der Objektverkäufe kommen.
Operative Schwerpunkte im 2. Halbjahr 2008 sind in Österreich die Fertigstellung und Übergabe des Projektes „Neue Mitte Lehen“ und die Errichtung eines 4-Sterne-Hotels in Linz. In Polen soll noch im Herbst mit einem Hotelprojekt in Kattowitz und dem Bau des Poleczki Business Park nahe dem Warschauer Flughafen begonnen werden und in Krakau errichtet UBM nach dem SAS-Hotel sowie dem zwischenzeitlich verkauften andel’s gemeinsam mit lokalen Partnern ihr drittes Hotel.

 

 

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