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Die UBM ist ein Immobilienentwickler europäischen Formats mit Sitz in Wien. Das Unternehmen notiert seit 1873 an der Wiener Börse und verfügt über eine solide Erfolgsgeschichte. Priorität liegt dabei auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro sowie auf den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen.

24.08.2011

Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2011

 

  • + Produktionsleistung plus 7,5 %
  • + EBT plus 8,8 %
  • + Portfolio plus 16 %
  • + neue Niederlassung in Amsterdam

 

 

Die an der Wiener Börse notierte UBM Realitätenentwicklung AG entwickelt, vermietet und verkauft Immobilien in ganz Europa. Die 1873 gegründete Gesellschaft verfügt über Niederlassungen in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Ukraine sowie Ungarn und seit Anfang des Jahres auch in den Niederlanden.


Dank der risikoaversen und substanzorientierten Geschäftspolitik ist das erste Halbjahr sehr gut gelaufen. Die Produktionsleistung des UBM-Konzerns in den ersten 6 Monaten stieg von 117,3 Mio. Euro um 7,5 % auf 126,1 Mio. Euro. Erhebliche Zuwächse konnte UBM in Westeuropa erzielen, während sich die Produktionsleistung in Österreich konstant entwickelt und in Zentral- und Osteuropa leicht rückläufig ist. Noch deutlicher fällt das Plus beim Gewinn aus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von 12,7 Mio. Euro um 11,8 % auf 14,2 Mio. Euro und das Ergebnis vor Ertragssteuer (EBT) von 5,7 Mio. Euro um 8,8 % auf 6,2 Mio. Euro. Sehr erfreulich war, dass bei allen Immobilien¬verkäufen des ersten Halbjahres Erlöse über dem Buchwert erzielt werden konnten.


Insgesamt hielt UBM zum 30.6.2011 Immobilien mit einer Nutzfläche von rund 580.000 m² (31.12.2010: 500.000 m²). Davon entfielen rund 38 % (2010: 40%) auf Hotels, 33% (2010: 35%) auf Büros, 27% (2010: 23%) auf Gewerbeflächen und unverändert 2 % auf Wohnungen. Die Grundstücksfläche stieg von 2,4 Mio. m² zum Ultimo 2010 auf 2,48 Mio. m² zum 30.6.2011. Das Immobilien¬port¬folio von UBM ist kein Hold-Portfolio, sondern ein operatives. Vor allem im Handels- oder Tourismusbereich werden Entwicklungen über viele Jahre bis hin zur Marktreife gehalten. Das sichert maximale Wertschöpfung. Zusätzlich gleichen die Miet-einnahmen projektspezifische Schwankungen aus.


Wichtig für den Erfolg von UBM ist die Diversifikation nach Regionen und Asset-Klassen. Weil in der Krise nicht alle Märkte nachgegeben haben, beziehungsweise bestimmte Immobilientypen auch 2008 und 2009 nachgefragt wurden, konnte UBM mit dieser Strategie die Rezessionsjahre gut bewältigen. Durch die Expansion in die Niederlande wurde die Geschäftsbasis noch einmal verbreitert. Amsterdam verfügt als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des prosperierenden Landes über eine hohe Stabilität. Die Stadt gilt als eine der bedeutendsten Hoteldestinationen - sowohl bei Geschäftsreisen und Konferenzen, als auch im Tourismus-Bereich.

Erstes Projekt in Amsterdam ist der Weiterbau eines vom Philips-Pensionsfonds erworbenen, zu 75 % fertig gestellten Hotels. Die Übernahme der Immobilie nach mehrjährigem Stillstand war eine echte Herausforderung. Weil UBM neben hoher touristischer Kompetenz – seit 1990 wurden über 30 Hotels auf eigene Rechnung oder für Dritte errichtet – auch alle Gewerke bis hin zur Haustechnik beherrscht, soll das Haus schon Ende Oktober als Crowne Plaza in Betrieb gehen. Ohne Übertreibung – nicht viele Entwickler wären in der Lage gewesen eine Spezialimmobilie wie diese fertig zu stellen.
Das neue Hotel verfügt über eine Nutzfläche von 10.326 m² bei einer Brutto-geschossfläche von 12.452 m² oberirdisch. Der nunmehrige Room-Mix des zukünftigen 4-Sterne-Haus umfasst 175 Standardzimmer und 32 Suiten, nach Crowne Plaza-Brand-Standards „Club-Rooms“ genannt, weiters 6 Konferenz-räume, Restaurant, Bar und Fitnessbereich. Die Projektkosten (inklusiver kompletter Einrichtung) werden sich auf über 40 Mio. Euro belaufen.


Damit die Qualität stimmt und die Zeitvorgaben eingehalten werden können, greift UBM auf Unternehmen zurück, die sich bei früheren Hotelentwicklungen bewährt haben. So werden beispielsweise die Fliesen in den Gästezimmern und den öffentlichen Bereichen von Eurokeram s.r.o. aus Prag verlegt, den Trockenbau besorgt Muller Complete Afbouw B.V. mit einer ungarischen Subfirma, die Maler- und Tapezierarbeiten werden von Harms Malereibetriebe aus Berlin durchgeführt und für die Möblierung zeichnet die Klagenfurter Firma Robert Wolte & Partner verantwortlich.
Dass sich auf den Hotelmärkten eine nachhaltige Erholung abzeichnet, hat ebenfalls zum guten Halbjahresergebnis beigetragen. UBM profitiert von der Entwicklung mit 11 Hotelbeteiligungen mit über 2.800 Zimmern sowie einem 200-Zimmer-Haus, welches zusätzlich in Pacht betrieben wird. Seit Anfang des Jahres verbessert sich im mittleren Segment nicht nur die Auslastung, auch die Zimmerpreise ziehen an. Lediglich deklarierte Luxushotels stagnieren noch, da die großen Konzerne ihren geschäftsreisenden Mitarbeitern mehr Sparsamkeit verordnet haben. In Summe aber erholen sich Hotelimmobilien rascher als Büro oder Gewerbe, weil die Branche sensibel und zeitnah auf konjunkturelle Schwankungen reagiert.



Während andere börsennotierte Immobiliengesellschaften regelmäßig ihr Kapital erhöhen, wächst UBM aus eigener Kraft. Seit Anfang der 90er Jahre ist ein konstanter Aufwärtstrend zu beobachten. Schwankungen sind aber nie auszuschließen. Rückgänge, wie 1995 oder 2005 haben dem äußerst positiven Verlauf keinen Abbruch getan. Natürlich hat sich die Rezession in den Büchern von UBM auch 2009 und 2010 bemerkbar gemacht, im Vergleich zur Branche ist der Rückgang aber durchaus als moderat einzustufen. Jetzt erholt sich die Wirtschaft wieder, wenngleich sich die Experten nicht über die Dynamik einig sind. Der UBM-Vorstand ist optimistisch und erwartet für das Gesamtjahr 2011 eine Produktionsleistung in der Höhe von 302,5 Mio. Euro, das würde gegenüber den 217,0 Mio. Euro des Vorjahres eine Steigerung von 39,4 % darstellen. Natürlich wird 2011 auch der Gewinn höher als im Vorjahr ausfallen.
Im zweiten Halbjahr werden die volkswirtschaftlich stabilen Länder Polen und Deutschland wieder die Schwerpunktmärkte darstellen. In Deutschland steht der Wohnbau im Vordergrund, in Polen regionale Fachmarktzentren. Einzel-handelsimmobilien dieses Typs sind leichter bei Investoren zu platzieren, als große konjunkturabhängige Shoppingcenter.

 

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