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Die UBM ist ein Immobilienentwickler europäischen Formats mit Sitz in Wien. Das Unternehmen notiert seit 1873 an der Wiener Börse und verfügt über eine solide Erfolgsgeschichte. Priorität liegt dabei auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro sowie auf den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen.

22.03.2012

Bilanz 2011

+ Höhere Leistung

+ Größerer Vorsteuergewinn

+ Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und Aktiensplitt

 

 


UBM Realitätenentwicklung AG entwickelt, vermietet und verkauft alle Arten von Immobilien in ganz Europa. Die 1873 gegründete Gesellschaft verfügt über Niederlassungen in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Niederlanden, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Ukraine sowie Ungarn.
Dank der hohen regionalen Diversifikation sowie der wachstumsorientierten und risikoaversen Geschäftspolitik ist 2011 für UBM sehr gut gelaufen. Die Jahresleistung des Konzerns stieg um 29,9% auf 281,9 Mio. Euro, den zweithöchsten Wert in der 138jährigen Firmengeschichte! Diese betriebswirtschaftliche Kennzahl bildet die Wertschöpfung ab und umfasst analog zum Leistungsspektrum von UBM Erlöse aus Immobilienverkäufen, Mieteinnahmen, Einnahmen aus Hotelbetrieb, Bauleistungen, Lieferungen und Leistungen an Arbeitsgemeinschaften sowie Einnahmen aus Facility Management und Managementleistungen. Der in dieser Kennzahl enthaltene Umsatz wuchs gar um 71,4% auf 196,4 Mio. Euro. 91% (2010: 87%) der Jahresleistung wurden im Ausland erzielt, Polen erreichte dabei mit 28% (2010: 27%) den höchsten Länderanteil.



Die Ertragslage hat sich 2011 ebenfalls verbessert. Obwohl das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um 10,5% auf 23,1 Mio. Euro zurückging, ist die steuerunabhängige Rentabilität des Unternehmens gestiegen. Der Vorsteuergewinn (EBT) erhöhte sich um 1,4% auf 14,6 Mio. Euro. Wegen größerer Steuerbelastung blieb der Jahresüberschuss mit 8,9 Mio. Euro um 5,3 % unter dem Wert des Jahres 2010. In der Bilanz 2011 wird der Gewinn unverändert mit 3,3 Mio. Euro ausgewiesen. Die Dividende soll daher bei 1,1 Euro auf dem Vorjahreswert belassen werden. Der Gewinn je Aktie wurde mit 3,3 Euro um 7,8% über dem Vergleichswert des Vorjahres ermittelt. UBM stellt eine attraktive Veranlagung dar. Auf Basis des gegenwärtigen Kurses von 27 Euro errechnen sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,2 und eine Dividendenrendite von 4,1%. Zur guten Geschäftsentwicklung haben Immobilienverkäufe in Tschechien, der Schweiz und den Niederlanden beigetragen, die allesamt über den Buchwerten gelegen sind. Wesentlichen Anteil hat auch der boomende deutsche Wohnungsmarkt, in dem die UBM-Tochter Münchner Grund aktiv ist. Auch im Hotelbetrieb wurden dank starker erster drei Quartale höhere Einnahmen als 2010 erzielt.
Der Immobilienentwickler hat die Erholung der Wirtschaft genutzt und 2011 78,7 Mio. Euro nach 72,4 Mio. Euro im Jahr 2010 investiert. Für das Geschäftsjahr 2012 sieht der Businessplan die Veranlagung von rund 50 Mio. Euro vor.


UBM hat über die Jahrzehnte einen umfangreichen Immobilienbesitz aufgebaut. Das Portfolio generiert nicht nur Mieterträge, womit projektspezifische Schwankungen ausgeglichen werden können, sondern ermöglicht auch ein Halten der Entwicklungen bis zum optimalen Verwertungszeitpunkt. Während die Grundstücksfläche mit 2,5 Mio. m² unverändert blieb, ist die vermietbare Fläche durch Fertigstellungen um 20% auf 600.000 m² angestiegen. Von der Nutzfläche entfielen zum Ultimo 38% auf Hotels, 30% auf Büros, 30% auf Gewerbe und 2% auf Wohnungen.
Trotz Immobilienkrise und schärfster Rezession der Nachkriegszeit ist die letzte Zeit für UBM sehr gut gelaufen. Jahr für Jahr konnte die Gesellschaft trotz gleichzeitiger Expansion Substanz ansetzen und die Rücklagen dotieren. Da der kontinuierliche Wertzuwachs im Kurs keinen Niederschlag gefunden hat - die Aktie notiert bei 27 Euro während der Substanzwert bei 48,3 Euro liegt - sollen die Aktionäre jetzt direkt profitieren. Vorbehaltlich der Zustimmung der am 4.5.2012 stattfinden Hauptversammlung, soll das Grundkapital von 5.450.462,56 Euro durch die nicht gebundene Kapitalrücklage von 544.201,68 Euro und die Gewinnrücklage von 12.005.335,76 Euro ohne Ausgabe neuer Aktien auf 18 Mio. Euro erhöht werden. Um nicht nur das Kapital, sondern auch die Anzahl der Unternehmensanteile zu erhöhen, werden sodann in einem zweiten Schritt die Aktien im Verhältnis 1:2 gesplittet. Mit den Maßnahmen soll sowohl der Vermögenszuwachs der letzten Jahre zum Ausdruck gebracht, als auch die Liquidität an der Börse verbessert werden.
Für das laufende Geschäftsjahr 2012 ist eine Prognose wie in den Vorjahren nicht möglich. Auch die Konjunkturentwicklung ist derzeit nicht vorhersehbar. Dass die Banken zur Verbesserung der Eigenmittelquote die Ausleihungen niederhalten, ist der wirtschaftlichen Situation nicht förderlich. Wegen des gestiegenen Sicherheitsbedürfnisses der internationalen Finance Community, hat UBM bereits 2010 begonnen sich geografisch neu auszurichten.
In Rumänien, Bulgarien und Ungarn wurden die Investitionen bereits 2008 zurückgefahren – eine Entscheidung, die sich auch durch die zurückhaltende Finanzierung der Banken bestätigt hat. Im Osten bleibt die Gesellschaft nur in Polen und Tschechien aktiv. In Warschau, Krakau und Prag verfolgt UBM sowohl Büro- als auch Hotelprojekte. In Zukunft will sich der Immobilienentwickler vermehrt in Westeuropa engagieren. In Deutschland laufen zahlreiche Wohnungsprojekte, wegen des guten Erfolgs des angelo Hotels in München wurde bereits voriges Jahr mit dem Bau eines zweiten Hauses begonnen, in Amsterdam befindet sich ein weiteres Hotels in Planung und in einem Vorort von Paris soll ein anspruchsvoller Hotel- und Bürokomplex entstehen.

 

 

 

 

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