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Die UBM ist ein Immobilienentwickler europäischen Formats mit Sitz in Wien. Das Unternehmen notiert seit 1873 an der Wiener Börse und verfügt über eine solide Erfolgsgeschichte. Priorität liegt dabei auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro sowie auf den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen.

24.02.2016

 

UBM Development AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 zum dritten Mal in Folge neue Rekorde aufstellen. Auf Grundlage vorläufiger Zahlen, stieg die Produktionsleistung um 72,2% von 342,7 Mio. Euro auf rund 590 Mio. Euro. Die Kennzahl umfasst analog zum Geschäftsmodell von UBM nicht nur die Erlöse aus Immobilienverkäufen, Mieteinnahmen oder Einnahmen aus Hotelbetrieb, sondern auch noch nicht abgerechnete Bauleistungen, Lieferungen oder Leistungen an Dritte. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) wuchs sogar um 98,4% von 25,2 Mio. Euro auf rund 50 Mio. Euro. 2015 war auch von einem deutlichen Produktivitätszuwachs gekennzeichnet. Während sich die Produktionsleistung um „nur“ 72,2% verbesserte, stieg das Ergebnis der UBM-Gruppe vor Steuern um 98,4%. Die enorme Verbesserung resultiert zum Teil aus dem Merger von Entwicklungskapazitäten in Deutschland und Österreich sowie aus einer forcierten Verwertung des Portfolios. Die Gesellschaft konnte letztes Jahr 14 Projekte mit einem Gesamtverkaufspreis von über 380 Mio. Euro platzieren. Der dadurch abzüglich allfälliger Fremdfinanzierungen lukrierte Net Cash-in liegt bei rund 170 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung stieg wegen der am 19. Februar 2015 erfolgten Übernahme von Strauss und Partner sowie eines 400 Mio. Euro schweren Immobilienpaketes und forcierter Investitionstätigkeit von 438 Mio. Euro auf rund 620 Mio. Euro. Der Anstieg der Nettoverschuldung steht auch im Zusammenhang mit einer Rückführung des mit 6,5% vergleichsweise teuer verzinsten Mezzaninkapitals um 50 Mio. Euro. Eine Maßnahme, welche die Finanzierungsstruktur nachhaltig verbessert. Aufgrund der hervorragenden Entwicklung wird der Vorstand eine Erhöhung der Dividende von 1,25 Euro auf eine Basisdividende von 1,00 Euro plus eine Sonderdividende von 60 Cent, somit gesamt eine Dividende von 1,60 Euro je Aktie vorschlagen. Die Heimmärkte haben sich im Verlauf des Jahres trotz immer wieder eingetretener, kleiner Korrekturen generell weiter verbessert. Bei einem Anhalten der guten Stimmung erwartet der Vorstand 2016 das hohe Niveau von Produktionsleistung und Ergebnis halten zu können. Bemerkenswert war 2015 vor allem die Menge der abgeschlossenen Forward Deals. Immer mehr Investoren fürchten, der Markt könnte ihnen davonlaufen und entschließen sich daher zu einem immer früheren Zeitpunkt die Veranlagung zu sichern. Bei Büroimmobilien wollen die Käufer den Deal schon fixieren, obwohl die bauliche Fertigstellung oft noch Monate dauert und die Vorvermietungsquote bei nicht einmal 50% liegt. Ein gutes Beispiel für die Stimmung ist das 4. Baufeld des Wiener Quartier Belvedere Central (QBC). Obwohl das 22.000 m² Mietfläche große Bürohaus erst 2018 fertiggestellt sein wird, konnte es schon im Jänner 2016 verkauft werden. Dieser Trend ist auch bei Hotelimmobilien zu beobachten. Einzelne Terminverkäufe wurden bereits zu einem Zeitpunkt fixiert, zu dem noch nicht einmal eine Baugenehmigung vorlag. So etwas wäre noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen, zeigt aber andererseits auch den exzellenten Ruf, den UBM als verlässlicher Projektentwickler mittlerweile in der internationalen Investmentcommunity genießt. Da die Immobilienpreise weiter ansteigen, hat sich UBM konsequenter Weise entschlossen, vom geplanten Länder- und Asset-Klassen übergreifenden Paketverkauf Abstand zu nehmen. Obwohl der administrative Aufwand einer Paketlösung geringer ist, kann en detail ein deutlich besserer Preis als en gros erzielt werden. Die ausgewählten 18 Immobilien sollen daher nun einzeln verkauft werden. Die Strategie bis Ende 2016 das Portfolio zugunsten von Developments zu verkleinern, bleibt damit voll aufrecht. Besonders gut läuft es für die lange vom Markt vernachlässigte Asset-Klasse Hotel. So ist 2015 das Transaktionsvolumen im weltweiten Hotelmarkt um beinahe die Hälfte auf 85 Mrd. USD gestiegen. Rund 29 Mrd. USD davon entfielen auf Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Ein Trend, der sich im Entwicklungsgeschäft von UBM sehr positiv bemerkbar macht. Die Gesellschaft wird sich daher in Zukunft noch stärker als bisher auf die Asset-Klasse Hotel fokussieren. Schon jetzt zählt UBM mit einer Entwicklungsleistung von 43 Hotels mit knapp 9.000 Zimmern in den letzten 20 Jahren zu den Top-Hotelentwicklern in Europa. Zurzeit umfasst die Projektpipeline 12 weitere Hotels in Amsterdam, Berlin, Danzig, Frankfurt, Hamburg (2), Mainz, München (2), Warschau und Wien (2) mit einem kumulierten Investitionsvolumen von rund 380 Mio. Euro. Darüber hinaus ist UBM Eigentümer, Miteigentümer oder Betreiber von 17 Hotels mit rund 3.800 Zimmern. Auch das operative Hotelgeschäft hat sich letztes Jahr weiter verbessert. Der konsolidierte Umsatz der Hotelbeteiligungen ist nach vorläufigen Zahlen 2015 um mehr als 15 % von 78 Mio. Euro auf 90 Mio. Euro gestiegen. UBM Development AG (www.ubm.at) gilt als führender Immobilienentwickler Österreichs. Die Gesellschaft ist breit aufgestellt und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von Widmung und Baugenehmigung über Planung, Marketing und Bauabwicklung bis zum Verkauf ab. Der Fokus liegt dabei auf den Märkten Österreich, Deutschland und Polen sowie den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro. Immobilienentwicklungen in Tschechien, den Niederlanden und Frankreich tragen zur Diversifikation bei. Die stabile Basis für nachhaltiges solides Wachstum ermöglicht einen ausgewogenen Risikoausgleich. Die Gesellschaft notiert seit Gründung 1873 an der Wiener Börse. Nach 142 Jahren im Auktionsmarkt wurde die Aktie im April 2015 in den Standard Market Continuous aufgenommen. Mittelfristig strebt UBM eine Notiz im Prime Market an. 

 

Für ergänzende Informationen wenden Sie sich an Dr. Julia Kozielski unter Telefon 050/626- 3827 oder E-Mail public.relations@ubm.at.

 

Presseaussendung 24.02.2016

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