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Die UBM ist ein Immobilienentwickler europäischen Formats mit Sitz in Wien. Das Unternehmen notiert seit 1873 an der Wiener Börse und verfügt über eine solide Erfolgsgeschichte. Priorität liegt dabei auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro sowie auf den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen.

06.03.2017

Vorläufige Zahlen UBM - 6. März 2017

 

- Zweitbestes Ergebnis in der Geschichte der UBM

- Pipeline sorgt für Vollauslastung bis Ende 2018 und weitere
„Leuchtturm-Projekte“ bis Ende 2020 sorgen für positiven Ausblick

- Nettoverschuldung: Knapp über € 690 Mio. per 31.12.2016, 

Höhepunkt im Q1/17 mit € 750 Mio. erwartet

- Guidance:

- Dividende: € 1,60 - unverändert auf Rekordniveau

- Nettoverschuldung: Unter € 550 Mio. zum Jahresende 2017,
Reduktion um minus € 200 Mio. gegenüber Höhepunkt Q1/17

 

Ergebnis, Gesamtleistung und Dividende

Mit einem vorläufigen EBT (Ergebnis vor Steuern) von € 40,1 Mio. hat UBM Development AG das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt und liegt damit erheblich über dem Wert von 2014 (€ 31,4 Mio.) und lediglich unter dem Rekordjahr 2015 (€ 50,3 Mio.). Die Gesamtleistung des abgelaufenen Geschäftsjahres liegt mit € 557,5 Mio. ebenfalls leicht unter dem Vorjahr
(€ 593,3 Mio.), aber deutlich über 2014 (€ 482,6 Mio.).

Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung die Ausschüttung einer unvermindert hohen Dividende von € 1,60 pro Aktie für 2016 vorschlagen. Dies entspricht nicht nur dem guten Geschäftsverlauf der UBM, sondern ist Ausdruck einer auf Kontinuität aufgebauten Dividenden-Politik und der Zuversicht in die auch zukünftig hohe Ertragskraft.

 

Pipeline

„Wir haben bis Ende 2018 eine Pipeline, die für Vollauslastung sorgt und die auch schon zum Teil in Forward Deals zu hervorragenden Preisen verkauft werden konnte“, sagt Thomas G. Winkler, Vorstandsvorsitzender der UBM. So konnten nicht nur die beiden Hotels und Bürohäuser, in der Entwicklung des neuen Wiener Stadtteils Quartier Belvedere, die in der zweiten Jahreshälfte 2017 fertiggestellt werden, forward verkauft werden, sondern auch der Pilot Tower in Krakau sowie eine Logistik-Immobilie für Magna in Graz-Thondorf oder das Hotel Holiday Inn City Centre in Warschau. Großprojekte wie das im dritten Quartal 2018 fertigwerdende Headquarter für Zalando in Berlin oder das gemischte
Hotel-/Büro- und Einzelhandelsprojekt Leuchtenbergring in München, das Hotel Granary Island in Danzig und zwei Hotels in Hamburg, sorgen für die volle Auslastung der Kapazität bis Ende 2018.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von „Leuchtturm-Projekten“ wie zwei weitere Bürohäuser im Quartier Belvedere in Wien (insgesamt 42.000 m² Fläche) oder 500 Wohnungen in der Berliner Thulestraße mit Fertigstellungsterminen in 2020, die auch langfristig hohe Umsätze und Ergebnisse versprechen.

 

Nettoverschuldung und Effizienzsteigerung

„In 2016 haben wir eine optimale Aufsetzbasis geschaffen, um in 2017 die Früchte des beschleunigten Verkaufsprogramms Fast Track 2017 zu ernten“, so Winkler weiter. Wie angekündigt wird die Nettoverschuldung bis Ende März 2017 ihren Höhepunkt mit voraussichtlich € 750 Mio. erreichen. Der Grund dafür liegt neben den laufenden Großprojekten in der zuletzt getätigten Akquisition des „Office Providers“ in Wien vom Sachsenfonds sowie eines Wiener Immobilien-Portfolios von der Bank Austria. Bis zum Jahresende sollen aber Verkäufe mit einem Gesamtvolumen von rund € 600 Mio. zu einer Reduktion der Nettoverschuldung auf unter € 550 Mio. führen. Investitionen von rund € 400 Mio. im laufenden Geschäftsjahr 2017, die dagegen laufen, sorgen für die Ergebnisse und Umsätze der Zukunft. Zusätzlich wirkt sich das Effizienzsteigerungs-Programm „Next Level“ positiv auf die zukünftige Profitabilität aus. Ziel des Programms ist die Verbesserung der UBM entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

 

Eigenkapitalquote und aktueller Status

Auf Basis der vorläufigen Zahlen ergibt sich bei einer Bilanzsumme zum Jahresende 2016 von voraussichtlich € 1,23 Mrd. eine Eigenkapitalquote von 27,7% (2015: 28,0%). Diese liegt erheblich über 25%, eine Schwelle bei deren Unterschreitung für die Anleihe 2015-2020 eine Erhöhung der Verzinsung um
2 Prozentpunkte notwendig würde. Andere sogenannte Covenants dieser Art bestehen für keine der sonstigen Finanzierungen. Abgesehen von den regelmäßig abreifenden Projektfinanzierungen kommt es auch weder 2017 noch 2018 zu Rückzahlungsterminen bei Anleihen, Schuldscheinen oder Inhaber- Schuldverschreibungen.

Es wurden für den Abschluss 2016 abermals umfangreiche Gutachten zur Ermittlung der Immobilien Fair Values von externen Gutachtern eingeholt und mit den Abschlussprüfern laufend besprochen. Auf vorläufiger Basis ergeben sich daraus positive Fair Value Anpassungen von € 54,6 Mio. und negative Fair Value Anpassungen von € 20,5 Mio..

Kennzahlen (in € Mio.)

2016 (vorläufig)

2015

20141

Gesamtleistung²

557,5

593,3

482,6

EBT

davon FV³ Anpassungen (Erträge)

davon FV³ Anpassungen (Aufwendungen)

  40,1

  54,6
 
- 20,5

  50,3

  29,7

 - 3,1

  31,4

   5,8

 - 2,9

Bilanzsumme

1.233,7

1.185,2

1.077,4

Eigenkapital-Quote (%)

27,7

28,0

24,6

Nettoverschuldung

691,2

609,7

571,3

1 Pro-forma, ungeprüft
² Gesamtleistung entspricht den Umsätzen sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity konsolidierten Unternehmen sowie den Verkaufserlösen bei Share Deals entsprechend der Höhe der Beteiligung der UBM
³ Fair Value

 

Der vollständige Jahresfinanzbericht 2016 wird am 6. April 2017 veröffentlicht.

 

Rückfragehinweis: 

Mag. Milena Ioveva
Leitung Investor Relations & Unternehmenskommunikation
Tel.: +43 50 626-1763
Email: public.relations@remove-this.ubm.at
www.ubm.at

 

Presseaussendung 06.03.2017

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